Wir über uns

Das Büro des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs existiert seit über 50 Jahren in Nordhorn. Es wurde ursprünglich von ÖbVI Hermann Führ gegründet. Stetige Expansion in den 50er und 60er Jahren erforderte 1960 die Bildung der Sozietät "Führ und Moerke" durch die ÖbVI H. Führ und ÖbVI W. Moerke.

Im Jahr 1979 trat ÖbVI Dipl.-Ing. Gerrit Terwey als Nachfolger des verstorbenen ÖbVI H. Führ in die Sozietät "Moerke und Terwey" ein.

Seit der Verabschiedung des ÖbVI W. Moerke in den Ruhestand im Jahr 1994 führte ÖbVI Gerrit Terwey das Büro allein weiter.

Nach nunmehr 30 Jahren Tätigkeit trat am 01.01.2009 ÖbVI Dipl.-Ing. Christian Hempen in das Büro von ÖbVI Dipl.-Ing. Gerrit Terwey ein. Sie bilden seitdem die Bürogemeinschaft Terwey und Hempen.

Das Team wird durch qualifizierte Innen- und Außendienstingenieure, Vermessungstechniker, sowie weiterer, motivierter Mitarbeiter und Auszubildene komplettiert.

Eine rationelle, schnelle und flexible Bearbeitung der zu erledigenden Aufträge wird zusätzlich durch einen vernetzten Datenfluß innerhalb der Außen- und Innendienstarbeitsplätze gewährleistet. Dies geschieht durch den Einsatz satellitengestützter Meßmethoden (GPS) und robotic-gesteuerter Tachymeter.

Die Auswertung der ermittelten Daten und Weitergabe an unsere Kunden mittels CAD/GIS ist selbstverständlich.

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Berufsbild ÖbVI

Der freie Beruf im Vermessungswesen hat eine lange Tradition. Die Ahnenreihe seiner Reglements und Ordnungen reicht bis in das Jahr 1702 zurück und hat damit eine längere Tradition, als die der Vermessungs- und Katasterbehörden. Damals wie heute zählen Privatinitiative und Eigenverantwortung zu den anerkannten Grundlagen des freien Berufes.

Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur (ÖbVI) ist freiberuflich tätig und in sein öffentliches Amt durch die Aufsichtsbehörde -- dem Innenministerium -- berufen. Er ist, wie die Vermessungs- und Katasterbehörden, gleichermaßen befugt amtliche Katastervermessungen auszuführen, sowie Beurkundungen und Beglaubigungen in seinem Amtsbezirk -- dem Land Niedersachsen -- vorzunehmen.

Die Befugnis ist im Niedersächsischen Gesetz über das amtliche Vermessungswesen (NVermG) sowie im Niedersächsischen Gesetz über öffentlich bestellte Vermessungsingenieure (NÖbVIngG) begründet.

Der ÖbVI nimmt im Sinne des Niedersächsischen Verwaltungsverfahrengesetzes als Behörde Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahr. Er führt das amtliche Siegel mit dem Landeswappen.

Voraussetzung für die Zulassung als ÖbVI sind in der Regel ein abgeschlossenes Universitätsstudium der Geodäsie, ein zweijähriges Referendariat mit der abschließenden Zweiten Staatsprüfung und der Nachweis einer mindestens einjährigen praktischen Tätigkeit.

Die öffentliche Bestellung und staatliche Kostenordnung sind Garant für eine fristgerechte, technisch einwandfreie und wirtschaftliche Abwicklung der Aufträge zu staatlich festgelegten Kostensätzen, die mit denen der Vermessungs- und Katasterbehörden identisch sind.

Daneben ist der ÖbVI selbstverständlich auch im gesamten Bereich des Ingenieur- und Bauwesens vermessungstechnisch und gutachterlich tätig.

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